Mit Sportlichkeit das Trinkspiel gewinnen

Trinkspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier steht weniger der schnelle Rausch und mehr die Verbindung von Wettbewerb, Sportlichkeit und Spaß im Vordergrund. Bei Spielen wie Beer-Pong oder Flunkyball muss beispielsweise Präzision mit Ballgefühl kombiniert werden. Je nachdem, welches Getränk in den Bechern ist, kommen auch noch weitere Hürden im Verlauf des Spiels zum Tragen.

Die Verbindung von Ballgefühl und Trinkfestigkeit

Beim Beerpong kommt es auf Fingerspitzengefühl an. Zwei Teams zu jeweils zwei Leuten stehen sich an einem länglichen Tisch gegenüber. Vor ihnen stehen mehrere Becher zu einem Dreieck aufgestellt. Nun wird abwechselnd versucht, einen Ball in den Becher des gegnerischen Teams zu werfen. Jeder Spieler hat pro Durchgang einen Versuch. Die Becher, in denen ein Ball erfolgreich landet, müssen getrunken werden. Schafft es ein Team, beide Bälle im gleichen Versuch in denselben Becher zu werfen, muss das gegnerische Team alle restlichen Becher auf einmal trinken. Die Wurfbewegung erinnert ein bisschen an das Basketballspiel. Freunde des Trinkspiels fordern Beerpong bereits als Olympische Sportart. Eine Amateurliga und ein paar Turniere gibt es bereits. Auch wenn dies derzeit noch weniger möglich erscheint, sollte man sich in Erinnerung rufen, dass E-Sports vor einigen Jahren noch keinen Platz im Sport hatte; heute gibt es bereits E-Sports-Wetten. Dieses Angebot spiegelt die steigende allgemeine Akzeptanz und die Beliebtheit wider. Man darf gespannt sein, ob Buchmacher in Zukunft möglicherweise neben Fußball-Wetten auch Bierpong-Wetten anbieten werden. Spannend ist die Angelegenheit für derzeitige Spieler und Zuschauer allemal.


Schnelligkeit und Präzision beim Flunkyball

Ein weiteres Trinkspiel, das verschiedene Fähigkeiten fordert, ist Flunkyball. Zwei Teams stellen sich gegenüber auf. Zwischen den Mannschaften werden mehre Kegel (meistens Flaschen) aufgestellt. Vor jeder teilnehmenden Person steht ein Getränk, welches es möglichst schnell leerzutrinken gilt. Nun darf das erste Team mit dem Ball auf die Kegeln in der Mitte werfen; sobald ein Kegel getroffen wurde, darf die „angreifende“ Mannschaft trinken. Sie haben solange Zeit, bis die andere Mannschaft es geschafft hat, alle Kegel wieder aufzustellen. Dann ist die gegenüberstehende Mannschaft an der Reihe. Beim Flunkyball kommt es also auf Präzision und Schnelligkeit an. Einerseits müssen die Kegel getroffen werden – und am besten so stark, dass sie weit auseinander fliegen – andererseits muss man flink auf den Beinen sein, um die Kegel schnell wieder aufstellen zu können. Handballer und Sprinter haben bei diesem Spiel wohl einen nicht von der Hand zu weisenden Vorteil.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Auch dieses Jahr, werden wir sicher wieder ein Flunkyballfeld für lange und intensive Flunkyball Runden am Start haben. #sommer #wrsng #flunkyball

Ein Beitrag geteilt von Wirsching München Großhadern (@wrsng.official) am


Fingerspitzengefühl beim Flip-Cup

Beim Flip-Cup kommt es weniger auf Präzision oder Schnelligkeit an, als auf Fingerspitzengefühl. Zwei Teams stellen sich an einem Tisch gegenüber auf. Vor jedem Spieler steht ein Becher, der zu einem Drittel mit einem Getränk gefüllt ist. Nun beginnen die ersten beiden sich gegenüberstehenden Spieler, indem sie anstoßen und ihr Getränk möglichst schnell trinken. Danach müssen sie den leeren Becher auf die Tischkante stellen und ihn mit einer sanften Schnipp-Bewegung einmal um 360 Grad gedreht auf dem Tisch landen lassen. Erst dann darf das nächste Teammitglied trinken. Die Mannschaft, die als erstes fertig ist, hat gewonnen.

Sportlichkeit zahlt sich aus

Wie man sieht, zahlt sich eine gewisse Sportlichkeit sogar bei einigen Trinkspielen aus – wer hätte das gedacht! Wer schnell auf den Beinen ist oder einen präzisen Wurf hat, muss nicht einmal besonders schnell trinken können. Einfach jeden Ball versenken und schon hat man das Spiel gewonnen.